Ich sitze in meine Bett, Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen. Ein Arm draußen und die Teetasse in der Hand. Durch das Fenster scheinen vereinzelt Sonnenstrahlen, die dich wachküssen wollen. Du blinzelst und gibst dir selbst Raum aufzuwachen.
Wie lange ist es her, seit du das letzte Mal Stille hattest nach dem Aufwachen?
Wie oft ist der erste Griff zum Handy?
Wie oft sitzt du da, und lässt Online-Beiträge dein Gehirn wachrütteln?
Aber im Gegensatz zum stillen Morgen verliert man in der Informationsflut die Möglichkeit, dem Gehirn selbst zu überlassen, wo es hingehen möchte.
Man füllt es mit Content, den es erstmal verarbeiten muss.
Was davon ist wirklich relevant?
Was davon motiviert wirklich?
Was davon ist wirklich hilfreich, dich aufzuwecken?
Dem eigenen Geist Raum zu geben wirklich wach zu werden in unheimlich wertvoll, zumindest meiner Meinung nach 🙂
Man bekommt zwar nicht so schnell das Gefühl wirklich wach zu sein, aber man erhält dafür Gewissheit.
Gewissheit, dass dies normal und okay ist.
Du lässt dir selbst Raum für Entscheidungen.
Wie wachst du auf?


