In beißender Gischt

Er steht an der Klippe und schaut auf die wogende Gischt herab. Regt sich nicht. Die Füße tief im Fels verwurzelt. Das salzige Seewasser sprüht ihm das dunkle Gewand nass, die Regenwolken das Haupt. Seine langen Haare wehen ihm ins Gesicht. Die Haltung aufrecht stad.
Seit Stunden unbeweglich wie selbst zu Stein geworden.
Weit draußen in der felsigen Brandung schwimmt ein kleines Ruderboot.
Eine Person sitzt und rudert eifrig. Gelbe Regenjacke tief im Gesicht.
Die Zweite steht im Boot, die Ruder vergessen, und weht die Arme aufgeregt in Richtung der Gestalt.
Was ist die Geschichte zu diesem Bild?
Warum steht er da so still und verlassen.
Wartet er auf deren Ankunft?
Suchen sie seine Hilfe?
Ignoriert er sie?
Nehmen sie abschied vor einer langen Reise?
Wie lange wird er dastehen?
Wird das kleine Ruderboot der beißenden Gischt standhalten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit der Bestätigung stimmst du den Datenschutzbedingungen zu.