Schreibfluss-Wasser

kalte Füße auf kaltem Stein in kalten Gewässern.
Erfrischend atme ich die kühle Morgenluft ein,
erfahre das Leben und Welt so unglaublich klar.
So frei von Sorgen oder wolkigen Gebilden in meinem Kopf.
Wie atme ich ohne meinen Sauerstoff? Ich brauche ihn.
Ich bleibe mit den Füßen im kühlen Nass

eine gefrorene Wasser-Oberfläche in dem sich im unteren rechten Bereich die Sonne und ein bisschen Umgebung spiegelt, die aber nicht genau erkennbar ist

Momente voll Dankbarkeit.
Augenblicke der Freude

Meine Erinnerungen schwelgen in tieferen Gewässern.
Fantasievolle Getürme, die in Wolkenwipfel reichen.
Bundgescheckte Fische, die zwischen Wolkenkratzer aus Korallen ihre Kreise ziehen.
Kleine Kolonien, die geordnet ihre Wege ziehen.
Friedliche Momente vor einem Angriff spitzer Zähne.
Meine Gedanken ziehen weiter
Kopf unter Wasser starke Wasserstrahlen massieren meinen Kopf.
Mein Mund hohl Luft, indem er sich und die Lippen leicht nach vorne rollt.
Die Hände am kalten nassen Gestein.
Unter den Händen Moos.
Das Wasser wäscht alle schlechte Energie einfach weg.

Manchmal schreibe ich gerne einfach drauflos in einem Bild, das ich gerade im Kopf habe und schaue, was daraus wird.
Meist wird daraus zwar kein sinnvoller Text aber dafür finden sich manchmal schöne einzelne Wort-Bilder, die ich festhalten kann.
Wenn du selbst auch gerne schreibst, dann versuche es doch auch mal. Such dir eine Situation, oder einen Ort, und dann schreib einfach darauf los und schaue, wo es dich sprachlich hintreibt.

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