Mit dem Kopf voraus

Ein fast ohrenbetäubender Schmerz liegt mir in der Brust. Er ist Symbol für mein öffnen. Ich öffne mich für mein Leben und stürze mich Kopf voran in den Strudel.

Was wird passieren?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich Angst davor habe. Weil mein ganze selbst offen auf dem Tisch liegt und jeder mit dem Messer zustechen kann wenn er möchte.

Und doch kehr ich nicht um. Weil ich mir noch nicht eingestehe, dass ich unbeschreibliche Angst habe zu scheitern. Und meinen Stolz nicht verlieren will. Ich will es riskieren. Und wenn ich an meinem eigenen Mut ersticke, dann weiß ich zumindest, dass ich es versucht habe. Das Leben im Schatten kann ich dann immer noch führen.

Aber wenn die Zeit meine Wunden heilt, dann wird daraus meine neue Kraft in der ich der Welt meine Narben zeigen kann, ohne Messerstiche zu fürchten. Ohne das Gefühl allein zu sein.

Denn dann weiß ich auch, jedes Gefühl ist insgeheim nur ein Schein. In dem du dir vorgaukelst etwas zu sein aber du etwas, sondern nur ein Haufen voll Energie, den du entweder nutzen kannst oder auch nicht. In den du entweder eintauchen kannst oder eben nur im Schatten bleibst und am Ende die ganze Energie vergeudet hast. Denn ungenutzt wird sie verglühen und in den Tiefen der Vergessenheit versinken.

Dort wird sie liegen und dein Schattenhaftes Leben wird ohne Sinn bleiben. So wie du es immer wolltest.

Also:

Willst du das?

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